Warum verblassen Tattoos?

Menschen entscheiden sich aus verschiedenen Gründen dafür, sich ein Tattoo stechen zu lassen. Genau so entscheiden sie sich auch dazu, das Tattoo nach einer gewissen Zeit entfernen zu lassen. Gründe dafür gibt es viele. Einerseits können sie durch bestimmte äußere Faktoren ausgelöst werden, andererseits kann es am Tattoo selbst liegen. Sehr oft verbleicht ein Tattoo und man findet es nicht mehr so schön wie früher. Deshalb will man es loswerden.

Ein Tattoo kann dadurch verblassen, dass die Farbpartikel zerstört ausgeschieden und vernichtet werden. Das ist besonders bei einem längeren Zeitraum der Fall, wo dann die Makrophagen diese Pigmente vernichten. Dabei werden nur sehr große und schwarzfärbende Partikel erhalten. Wenn das Tattoo also aus verschiedenen Farben besteht, dann kann es nach einer gewissen Zeit, je nach Qualität, nicht mehr so schön sein, wie vorher.

Die Laser-Behandlung

Das Verblassen eines Tattoos ist eine Art Schutzmechanismus des Körpers. Gerade dieser Mechanismus wird beim Laser-Entfernen benutzt. Dadurch wird das Körperbild vollkommen entfernt. Die Stelle auf der Haut, wo sich dann das Tattoo befindet, wird mit dem Laser direkt behandelt. Der Laser erhitzt große Farbpartikel sehr schnell, sodass deren Temperatur über hundert Grad Celsius steigen kann. Diese Temperaturen werden genutzt, um die Farbpartikel in kleinere Teile zu teilen. Diese sind dann mithilfe der Makrophagen abbaubar. Die Laser-Behandlung ist eine punktuelle Verfahrensart und bedarf mehrere Sitzungen, bis das Tattoo vollkommen entfernt ist. Trotzdem ist es eine der meist benutzten Methoden bei der Tattoo-Entfernung, da sie sich mittlerweile als sehr effektiv gezeigt hat.

Vorbereitungen für die Tattooentfernung mit einem Laser

Wenn man sich für das Entfernen eines Tattoos entscheidet, dann geht nicht einfach zum Profi und verlangt von ihm, dass er das Tattoo entfernt. Man muss selber bestimmte Vorbereitungen machen, die nicht nur psychisch, sondern auch in der Verbindung mit dem Geist sind. Man muss sich auf Schmerz vorbeireiten und auf bestimmte Nebenwirkungen, die durch diese Vorgehensweise entstehen können. Nur wenn man mit klaren Gedanken in das Tattoo-Studio geht und einen Termin für das Entfernen vereinbart, dann kann man es auch akzeptieren und durchziehen.

Es gibt natürlich auch physische Vorbereitungen, die vollzogen werden müssen. Das sorgt dafür, dass der Patient die Risiken an bestimmten Nebenwirkungen denkt. Erstens muss man auf Alkohol und Drogen für mindestens 24 Stunden vor der vereinbarten Behandlung verzichten. Das liegt daran, dass diese Stoffe negativ auf die Haut auswirken. Da sie in den Blutgefäßen stecken, darf man keinen Laser benutzen, sonst können sie in den Rest des Körpers eindrängen.

Außerdem darf ein Mensch, der eine gebräunte Haut hat, keine Tattoo-Entfernung vollziehen. Eine gebräunte Haut macht den ganzen Prozess nur noch schwieriger und kann auch zu bestimmten Komplikationen führen. Deshalb sollte man die Stelle, an der sich das Tattoo befindet, vor der Behandlung möglichst gut abdecken. Somit schützt man das Tattoo, da bei der Behandlung eine helle Haut immer vorteilhaft ist. Man kann die Haut schützen, indem man ein Pflaster drauf klebt oder oder mit einem hellen Kleidungstück bedeckt.

Wen der Termin vereinbart ist und der Kunde in der Zwischenzeit einen Sonnenbrand bekommen hat, dann kann die Behandlung nicht stattfinden. Das liegt daran, dass der Laser eine beschädigte Haut nicht behandeln darf, da er sie nur noch mehr beschädigen kann. Es gibt auch bestimmte Methoden in der alternativen Medizin, die helfen. Diese sind dann meistens in Form von Cremes erhältlich, die dann die zu behandelnde Stelle für einen solchen Vorgang vorbereiten.

Die Behandlung nach dem Termin

Nachdem man mit der Entfernung fertig ist, gibt es natürlich auch bestimmte Sachen, die man erledigen muss. Sehr wichtig dabei ist es, dass sich die Haut erholt und dass die behandelte Stelle in kürzester Zeit wieder ihr normales Aussehen bekommt. Deshalb sollte man die Anweisungen des Profis oder des Arztes befolgen und sich an sie halten. Erstens ist die Stelle, wo einmal ein Tattoo war, sehr gereizt. Man darf also keine Chemikalien beim Waschen verwenden, sonst kann die Haut irritiert werden. Auch Seife sollte vermieden werden. Es ist nicht empfohlen, dass man in den ersten zehn Tagen in ein Schwimmbad oder ans Meer geht. Das liegt daran, dass die Bakterien, die sich in einem Schwimmbad befinden, zu Infektionen der behandelten Stelle führen können. Das ist auch der Grund, wieso Saunabesuche auch vermieden werden sollten. Wenn man ein Sportler ist oder gerne Joggen geht oder trainiert, sollte man das nach dem Tattoo-Entfernen lieber für eine gewisse Zeit lassen. Da die behandelte Stelle noch immer gereizt ist, kann Sport zu Muskelkontraktionen führen, die nicht nur schmerzhaft sind, sondern auch die Stelle, wo einst ein Tattoo war, reizen.

Fazit

Es gibt also mehrere Gründe, wieso die Tattoo-Entfernung mithilfe eines Lasers so beliebt geworden ist. Obwohl die Kosten ziemlich hoch werden können, entscheiden sich die Menschen noch immer für diese Behandlungsart. Nach nur wenigen Wochen ist die Stelle komplett geheilt und man kann wieder ein normales Leben führen. Die kurze Heilungsdauer ist noch ein Grund, wieso dieses Verfahren so beliebt ist.