Unterschiedlichen Möglichkeiten

Wenn man sich ein Tattoo stechen lässt, dann sollte man gut darüber nachdenken, ob das gewählte Motiv auch in mehreren Jahren so geliebt sein wird und ob man es auch dann haben werden will. Viele Menschen entscheiden sich gerade dazu, sich das Tattoo entfernen zu lassen, da es nicht mehr modern aussieht. Dabei gibt es einige Sachen, die man wissen sollte.

Neben den Kosten und dem Zeitaufwand ist es auch wichtig zu wissen, welche Methoden benutzt werden und welche Vorteile und Nachteile jede von ihnen mit sich bringt. In den folgenden Absätzen werden die Grundeingenschaften der einzelnen Methoden präsentiert, sodass Sie einen Überblick bekommen und leichter eine Auswahl treffen können.

Die drei Grundmethoden im Vergleich

Wenn man sich für eine Tattoo-Entfernung entschieden hat, dann gibt es drei Möglichkeiten, wie man das machen kann. Dabei unterscheiden sich diese Methoden voneinander nicht nur durch die Vorgehensweise, sondern auch durch die Wirkung. Man sollte sich also gut über jede einzelne Methode informieren, bevor man eine feste Entscheidung trifft. Man kann sich einerseits für die altmodische Variante entscheiden, und das Tattoo mit einem anderen Tattoo bedecken lassen. Doch diese Variante ist durch die Laser-Entfernung ersetzt worden. Die Laser-Methodegehört heutzutage zu den meist benutzen Methoden. Die dritte Variante ist noch immer weit verbreitet, da es die schmerzloseste von allen ist. Bei dieser Methode wird Bleichcreme benutzt und die Haut wird nicht direkt gestochen.

Zusammenfassend gibt es also drei Möglichkeiten, wie man das Tattoo entfernen kann:

  1. Das Cover-Up des alten Tattoos,
  2. Die Laser-Tattooentfernung
  3. Das Entfernen mit Bleichcreme

Jede dieser genannten Methoden weist Nachteile und Vorteile auf. Es gibt daher keine richtige oder falsche Entscheidung, da sie individuell bestimmt ist. Man sollte nur genau wissen, was welche Methode mit sich bringt.

Cover-Up Tätowierung

ee76982a27f27db81453c3f04331dc17Die Cover-Up Tattooentfernung war vor der Erfindung des Lasers sehr beliebt, da man somit ein neues Tattoo bekommen konnte. Auch heute noch wird diese Methode benutzt, jedoch nur dann, wenn man ein Tattoo noch immer haben möchte. Da sich die meisten Menschen für eine Entfernung entscheidet, weil sie das Tattoo loswerden wollen, ist diese Variante dann eher für diese Fälle nicht geeignet. Doch die Vorteile dieser Vorgehensweise stehen fest. Erstens ist der Prozess sehr einfach und da man schon einmal alles erlebt hat, ist es auch nicht so schmerzhaft. Man weiß also, was man zu erwarten hat. Außerdem ist diese Form der Behandlung viel billiger als beispielsweise die Laserentfernung. Wenn man über ein kleineres Tattoo verfügt, dann kann dieses in einer Sitzung überdeckt werden. Für größere Flächen wird dann mehr Zeit benötigt. Es gibt aber auch Nachteile, die bei dieser Methode zu erwähnen sind.

Erstens muss das neue Tattoo immer größer sein, als das alte. Nur so kann das alte Tattoo vollkommen überdeckt werden. Zweitens sind nicht alle Tattoos einfach überdeckbar, sodass man vor einer Besprechung mit dem Tattoo-Meister nicht genau wissen kann, ob diese Behandlungsform möglich ist.

Das Entfernen von Tattoos mit einem Laser

Diese Methode zählt besonders in den letzten Jahren zu den bekanntesten und meist benutzen Methoden der Tattoo-Entfernung. Dafür wird ein besonders modernes Laser-Gerät eingesetzt, dass nur für diesen Zweck geeignet ist. Bei dieser Behandlungsmethode wird das gebündelte Laserlicht benutzt, dass dann die Farbpigmente aus der Haut entfernt. Somit kommt es zur Verblassung des Tattoos nach nur wenigen Sitzungen. Der größte Vorteil dieser Methode ist gerade die Tatsache, dass der ganze Prozess medizinisch betreut wird. Meistens sind die Ärzte diejenigen, die diese Methode empfehlen. Außerdem wird auch eine Nachsorge empfohlen, die meistens vom Arzt überwacht wird.

Das Tattoo wird fast zu 100 % entfernt und meistens bleiben nur Narben oder winzige Flecken übrig. Doch diese Methode ist ziemlich schmerzhaft, da der Laser in die Haut eindringen muss, um die Pigmente zu zerstören. Besonders wenn es sich um ein größeres Tattoo handelt, kann der Prozess ziemlich schmerzend sein. Ein weiterer Nachteil sind die hohen Kosten, die der Kunde selber bezahlen muss. Die Krankenkasse übernimmt keine Kosten und abhängig von der Größe des Tattoos, kann diese Methode auch über 1.000 Euro kosten. Nebenbei gibt es auch Fälle, wo die Pigmente nicht vollkommen zerstört werden können, besonders wenn das Tattoo sehr alt ist oder unprofessionell gestochen wurde. Dann kann die Narbe, bzw. die Flecken sichtbar sein, was gerade nicht schön aussieht.

Die Tattooentfernung mittels Creme

Die dritte Variante, die man bei der Entfernung von Tattoos begegnet, ist die Methode wobei Bleichcreme benutzt wird. Bei dieser Behandlungsart wird eine Bleichcreme benutzt, die auf das Tattoo aufgetragen wird. Nach einer gewissen Zeit wird das Tattoo immer heller, bis es letztendlich kaum bemerkbar ist. Der Vorteil dieser Vorgehensweise liegt in der Tatsache, dass sie, anders als die beiden oben genannten Methoden, vollkommen schmerzfrei ist. Der Nachteil besteht aber darin, dass es viel Zeitaufwand benötigt und dass bei einer derart langen Behandlung sehr hohe Kosten entstehen können. Sie kann beispielsweise über ein halbes Jahr dauern und wenn man bedenkt, dass eine Creme um die 80 Euro kostet, dann ist das weder schnell noch günstig.