Die Risiken beim Tattoo-Entfernen

Wer sich für das Entfernen eines Tattoo entscheidet, sollte im Voraus wissen, dass das Stechen eines Tattoos einfacher als seine Entfernung ist. In der Regel wird behauptet, dass das Entfernen eines Tattoos schmerzfrei ist und dass man es auch ohne eine Betäubung aushalten kann. Das hängt aber auch von den Farben des Tattoos, sowie von der Größe und der Professionalität des Stechens ab. Zweitens wird meistens mehr als eine Sitzung benötigt, um das Tattoo zu entfernen. Zwischen den einzelnen Behandlungen können auch mehrere Monate vergehen. Die Entfernung von Tattoos mithilfe eines Lasers ist die meist verbreitete Art und Weise der Entfernung.

Die Energie, die der Laser benutzt, erhitzt die Farbpartikel, die sich unter der Haut befindet und zerstört sie somit. Der menschliche Körper absorbiert dann die einzelnen zerstörten Elemente dieser Partikeln, was das Tattoo unsichtbar werden lässt. Doch ein solcher Vorgang ist leider nicht ohne Nebenwirkungen auszuführen. Es kann natürlich auch zu Komplikationen führen, genau wie bei einer Operation. Das geschieht deshalb, weil sich der Körper gegen Eingriffe währt und negativ darauf reagiert. Diese Eingriffe können dann sowohl innerlich, als auch äußerlich sein.

Die Laserbehandlung zählt zu solchen Behandlungsarten, die eigentlich keine Komplikationen auslösen. Doch wenn es zu ihnen kommt, dann äußern sie sich in besonderen Formen. Im folgenden Text werden die möglichen Komplikationen vorgestellt.

Die möglichen Komplikationen

Wie schon gesagt, kann es bei einer solchen Behandlung zu Nebenwirkungen kommen. Eine dieser Nebenwirkungen sind auch leichte Blutungen, die auftreten können. Unter den Menschen werden diese Blutungen als Purpura bezeichnet. In der Regel tauchen diese Blutergüsse streifenförmig auf und sind in weniger als zehn Tagen weg. Neben den Blutungen kann es auch zu bestimmten Schwellungen oder Rötungen kommen, die sich während der Behandlung äußern. Diese verschwinden aber erst innerhalb 14 Tage. Wenn sich die Lage dann ziemlich kompliziert, dann können diese Schwellungen und Rötungen sogar länger als ein Monat dauern. Es gibt auch Fälle, wo sich Patienten während der Behandlung schlecht fühlen. Das geschieht bei den Menschen, deren Kreislauf versagt.

Weitere Möglichkeiten der Risiken bei der Tattoo-Entfernung sind beispielsweise Blasen- oder Krustenbildungen, die dann nach 10 Tagen wieder verschwunden sind. Man muss aber auch daran denken, dass bei bestimmten Menschen eine allergische Reaktion auf bestimmte Medikamente ausgelöst wird, die bei der Behandlung verwendet werden. Es gibt auch Fälle, bei denen die Kunden besonders empfindlich den Stoffen in Desinfektionsmittel oder Schutzhandschuhen gegenüber sind. Diese Stoffe können dann Nebenwirkungen wie Juckreiz, Erbrechen, Niesen oder sogar Hautausschlag erzeugen.

Es gibt jedoch eine Sache, die besonders betont werden sollte. Der Arzt oder auch der Fachmann, die das Tattoo vor der Behandlung überprüfen, können nicht genau sagen, um welche Farbstoffe es beim Tattoo handelt. Gerade aus diesem Grund kann es bei der Behandlung zum „Farbumschlag“ kommen, der dann die Hautpigmente, die behandelt wurden, betrifft. Auf diese Art und Weise wird nur die Farbe des Tattoos verändert, wobei diese neue Farbe nicht mehr entfernt werden kann. Das ist das größte Risiko, dass bei einer solchen Behandlung auftauchen kann. Jedoch kann dies verhindert werden, indem eine Hochfrequenztherapie eingesetzt wird.

Risiken nach der Behandlung

Geau wie es während der Behandlung zu bestimmten Nebenwirkungen kommen kann, kann es dann auch nach der Behandlung zu möglichen unerwünschten Äußerungen auf der Haut kommen. Die Komplikationen müssen überhaupt nicht unmittelbar nach der Behandlung stattfinden. Auch mehrere Tage danach kann es zu Veränderungen kommen.

Sehr oft kommt es nach der Behandlung dazu, dass sich das Hautpigment verändert und diese Veränderung kann bis zu einem halben Jahr dauern. Jedoch kann sich die Haut, bzw. der behandelte Bereich nicht regenerieren, wann man nach der Behandlung Solarienbesuche unternimmt. Dadurch prägt sich diese Pigmentverschiebungen einfach ein und man kann sie nicht mehr loswerden. Außerdem kann es vorkommen, dass Akne auf dem behandelten Bereich nach der Behandlung auftaucht.

Dies ist zwar nicht besonders schön, aber ein Risiko dafür besteht immer. Wenn es sich um eine sehr empfindliche Haut handelt, dann können sogar Krusten entstehen, die man auf keinen Fall abkratzen sollte. Es gibt auch Fälle, wo Narben entstehen, die jucken können und ziemlich schlimm aussehen. Wenn es dazu kommt, dann sollte man sich gleich an den Arzt wenden, um sie zu behandeln.

Ein besonderes Risiko besteht gerade dann, wenn ein Laie das Tattoo gestochen hat. Dabei werden meistens Azofarbstoffe verwendet, da sie billiger sind. Diese Stoffe sind eigentlich verboten, weil sie krebserzeugend sein können. Besonders riskant ist es, wenn durch die Laserbehandlung die Armine verletzt oder gespalten werden. Im schlimmsten Falle können sich dann diese schädlichen Stoffe im ganzen Körper verbreiten.

Den Risiken vorzubeugen

Damit man diese Probleme ausweicht, sollte in der Regel eine Probebehandlung durchgeführt werden. Diese wird dann Randbereich vom Tattoos ausgeführt, sodass man gleich erkennt, ob es zu bestimmten Nebenwirkungen kommen wird oder ob es zu riskant ist die Haut zu behandeln. Somit kann man Probleme verhindern und das Tattoo ohne größere Komplikationen entfernen. Empfehlenswert ist es auf jeden Fall vor der Behandlung mit dem Arzt zu sprechen.