Die Mythen

Wenn man sich für das Tattoo-Entfernen entscheidet, dann gibt es mehrere Gründe, wieso man Angst davor haben kann. Doch die schlimmsten Gründe stecken bestimmt in den Mythen, die sich unter den Menschen verbreiten. Folgend werden die wichtigsten Mythen über die Tattoo-Entfernung präsentiert und aufgedeckt, sodass es keinerlei mehr Gründe geben muss, um sich vor der Tattoo-Entfernung zu fürchten.

Durch den Laser wird die Tätowierung unter der Haut verbrannt!

Das Tattoo-Entfernen ist mithilfe des Lasers kein schlimmes Verfahren, weil es nicht zu Verbrennungen und ähnlichen Sachen kommen kann. Der Laser arbeitet auf eine besondere Art und Weise, indem er die Farbpigmente unter der Haut zerstört und das Tattoo somit verblassen lässt, bis es vollkommen verschwindet. Dabei helfen kurze Lichtimpulse, die die Haut nicht schädigen und auf keinen Fall Verbrennungen auslösen. Man sollte sich nur an einen Profi wenden.

Eine Laserbehandlung dauert zu lange

Jeder, der sich ein Tattoo stechen gelassen hat, weiß genau, wie lange das dauern kann. Im Vergleich dazu dauert eine Sitzung, bei der mit dem Laser gearbeitet wird, weniger als zehn Minuten. Das liegt eigentlich daran, dass der Laser durch eine zu lange Anwendung die Haut beschädigen kann. Deshalb werden mehrere Sitzungen, die kürzer dauern, empfohlen.

Die Laserbehandlung erfolgt jede Woche

Wie schon oben gesagt, wird für eine gute und professionelle Entfernung von Tattoos mehr als eine Sitzung benötigt. Doch diese Sitzungen dürfen nicht jede Woche stattfinden! Das liegt daran, dass sich der Körper, aber auch die Haut, von der Sitzung erholen muss, wofür meistens vier oder auch sechs Wochen benötigt werden. Deshalb ist der Zeitraum zwischen den einzelnen Sitzungen ca. einen Monat lang.

Dunkle Farben sind schwer zu entfernen

Dies ist eins der Mythen, die auf einer vollkommenen Lüge basieren. Man denkt sich zwar, dass dunkle Farben Probleme bei der Entfernung bereiten, doch in der Tat machen das die hellen Farben. Die dunkleren Farben absorbieren das Laserlicht sehr gut und werden einfach zerstört. Probleme entstehen aber dann, wenn gelb oder andere helle Farben verwendet worden sind.

Das Tattoo muss komplett entfernt werden

Diese Behauptung stimmt überhaupt nicht. Erstens sind die Laser sehr präzise bei der Arbeit und zweitens kann man selber entscheiden, ob man nur ein Teil des Tattoos wegmachen will oder lieber das ganze Motiv. Durch den Laser können dann genau die Teile des Tattoos entfernt werden, die der Kunde wünscht. Alles andere bleibt an Ort und Stelle. Dies ist besonders dann der Fall, wenn beim Tätowieren die Maschine ausgerutscht ist und ein Strich oder Punkt neben dem Tattoo gemacht wurde. Diese Unregelmäßigkeiten lassen sich dann einfach durch den Laser entfernen.

Je älter das Tattoo, desto einfacher das Entfernen

Obwohl ältere Tattoos in der Regel verblassen und verschwommen aussehen, sind sie auf keinen Fall einfach zu entfernen. Die Farbe ist zwar heller, aber die Pigmente sind immer noch unter der Haut. Es hat sich aber durch die Zeit eine Hornhaut über die Pigmente gebildet, weshalb sie heller aussehen. Es ist viel einfacher, eine frische Tätowierung zu entfernen, da sich die Pigmente noch immer nicht in der Haut eingekapselt haben. Deshalb kann der Laser dann besser die Pigmente zerstören. Bei sehr alten Tattoos werden mehrere Sitzungen benötigt und man muss dann auch mehr Aufwand dabei leisten.

Nach der Tattoo-Entfernung muss man krank geschrieben werden

In der Regel ist das bei einer solchen Behandlung keineswegs der Fall. Das liegt daran, dass die Haut nur geschützt werden sollte und dass man trotzdem noch immer fähig ist, alle täglichen Aktivitäten durchzuführen. Somit benötigt man keinen Arzt, der eine Entschuldigung zusammenfassen muss.

Die Laser-Entfernung kostet immer 60 Euro

Man kann in der Branche der Tattoo-Entfernung auf keinen Fall über einen festen Preis sprechen. Dieser ist immer von den individuellen Eigenschaften des Tattoos abhängig. Die Größe des Tattoos ist wichtig, weil ein größeres Tattoo mehr als ein kleineres kostet. Außerdem spielen die verwendeten Farben eine Rolle, da, wie schon oben erwähnt, hellere Farben schwieriger zu entfernen sind, als die dunkleren. Das Alter des Tattoos spielt auch eine besondere Rolle bei der Bestimmung des Preises. Deshalb kann man von keinen festen Preis sprechen. Außerdem bezahlt man für jede Sitzung einzeln, sodass derjenige, der beispielsweise fünf Sitzungen braucht, mehr bezahlen wird, als derjenige, der drei benötigt.

Mit Cremes kann man Tattoos zuhause entfernen

Neben dem Laser gibt es auch andere Methoden, mit denen man Tattoos entfernen kann. Eine davon ist gerade die Entfernung durch Bleichcreme. Diese Cremes können auf dem Markt gefunden werden und werden direkt auf das Tattoo angewandt. Doch solche Methoden sind nicht gerade empfehlenswert. Erstens ist keine Haut gleich, sodass die Creme nicht für jeden Hauttyp geeignet ist. Zweitens verursachen diese Cremes starke Allergien auf der Haut, die dann weitere Probleme erzeugen. Drittens sind sie nicht effektiv, da sie meistens für wenig Geld gekauft werden. Beim Profi kann man zum Beispiel Cremes finden, die tatsächlich helfen können. Jedoch werden sie von ihm empfohlen und er garantiert auch für deren Wirkung.